Berufliches, Privates und der Lauf der Dinge - alles, was aus Medien, Internet, Arbeit und Alltag auf mich einströmt.
28. September 2008
Meinen 100. Blogpost
Auf einer Computertastatur tummeln sich 400 mal so viel Bakterien und Mikroben als auf einer öffentlichen Toilette. Na das ist doch gut zu wissen, während ich tippe. So bekam, z. B. eine 700 Studenten in einer Bibliothek eine Bindehautentzündung von Erregern, die sich auf der Tastatur vergnügten.
In den Resten der Kaffeetasse leben mehr als 5 Bakterienarten und machen die Rester im Kaffee höchst beweglich. Der Ekel treibt uns zum Spülen. Mit Wasser werden die Bakterien teilweise entfernt aber über den Spülschwamm bringen wir neue mit ein. Im Bürodrehstuhl tummelt sich direkt unter dem Allerwertesten die Hausstaubmilbe. Manchmal kommt es vor, dass auch schon mal größere fürs Auge sichtbare Genossen sich den Weg zu Frühstücksbrot, Zimmerpflanzen und Co. bahnen.
Also auch, wenn die Kollegen längst Feierabend haben, sind sie im Büro nie allein.
(Natürlich sind die meisten der Mikro-Kollegen für uns vollkommen ungefährlich.)
Tragen Sie mal ihr Anliegen vor...(Teil 3)
Wenn ich montags morgens mein kleines Haus auf dem Weg zur Bahn verlasse, bin dank meines Handys ja immer
Wer mich filmt? Wer Zugriff auf die Bilder hat? Ob sie gespeichert werden? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass in einigen Fällen wohl schon die Bilder aus der Bahn bei der Aufklärung von Straftaten genutzt wurden. Die Identitäten der gefilmten Personen lassen sich als problemlos ermitteln.
Achso noch ein Nachtrag: Als das Google Streetview Auto montags durch mich in Leipzig auf dem Ring gesichtet wurde, steckte ich in der Linie 13 und überquerte gerade die Kreuzung am Victors in Richtung Hauptbahnhof. Ich bin also schon abgelichtet. ;-)
Achso im Moment verspüre ich weder Lust noch habe ich Zeit über das Netz, mit Hilfe von Google Street View herauszufinden, was mir bekannte und unbekannte Menschen, an allen möglichen Orten, zu bestimmten oder unbestimmten Zeiten getan haben oder tun.
Tragen Sie mal ihr Anliegen vor...(Teil 2)
Dank Satelliten kann ich mir von oben bereits einen guten Überblick über "mein kleines Haus" verschaffen. Auch Google Maps zeigt das Haus und die Umgebung von oben.
Nun habe ich ja bewusst jetzt persönliche Informationen von mir mit diesem Satellitenbild verknüpft. Was ich nicht verrate, wem die Autos vor der Tür gehören, ob und, wenn wer noch mit im Haus wohnt und wem das Haus gehört. Auch, wenn ich das wohl alles weiß. ;-)
Tragen Sie mal ihr Anliegen vor...(Teil 1)
"Die Gemeinde Molfsee will nun einen Kniff anwenden und die Straßenverkehrsordnung zur Hilfe nehmen: Google brauche eine Sondernutzungserlaubnis für das kommerzielle Erstellen der Aufnahmen mit den Kamerawagen, so die Kommune. Reinhold Harwart: „Google muss die Sondernutzung der Straße beantragen, wenn die bei uns filmen wollen"
So weit so gut. Nur den folgenden Ausspruch halte ich für sehr bedenklich: "und diesen Antrag werden wir ablehnen.“
Heißt im Klartext: Die Verwaltungsentscheidung ist schon vor dem Antrag getroffen. Das darf so nicht sein.
26. September 2008
Ab in die Zukunft
Ab heute gehen die Waren aufs Band werden von einem Menschen abkassiert und dann bekommt man seinen Zettel. Bezahlen allerdings macht man (vorerst mit Hilfe) des SB-Kundenberaters am Terminal.

Und das fetzt richtig. Denn die Maschine ist ziemlich anspruchslos aber sehr kundenfreundlich. So kann man bequem wählen, ob man mit Kleingeld, Scheinen oder Karte zahlt. Auch die Kombination zwischen den 3 Varianten ist möglich. So habe ich meine ganzes Portomonaie komplett ausgeleert und bin den ganzen Spiddelkram losgeworden. Den Rest habe ich dann mit der Karte ergänzt.

Blöd nur, dass man nun nicht mehr die Wahl hat. Denn man muss die SB-Kasse nutzen. Eine andere gibt es nicht mehr.
21. September 2008
Barrierefrei neu gedacht!
So kann der dieses Gefährt unter anderem Treppen steigen. Weiterhin ist es möglich mit samt Rolli sein Gleichgewicht problemlos zu verlagern sowie sich von Sitzhöhe in aufrechte Position zu bringen.
Was er noch alles kann, gibt es hier zu sehen.
Da ist doch Potential!
So holen mehr als 50% jeden Tag einmal Ihre Mails ab. Die 10 bis 17jährigen chatten viel lieber und nutzen Instantmessenger zum kommunizieren.
Aber kann das schon alles sein? Das Netz hat viel zu bieten, wenn man lernt es zu nutzen. Sicher birgt die virtuelle Welt auch Risiken, wie Frau Clauß letztens in Bezug auf soziale Netzwerke, wie Schüler-VZ, äußerte, aber wenn man sich anschaut, was für ein potential hinter jedem Internetanschluss in den Haushalten steckt, gilt es doch lediglich sich mit seinem Zugang ins Netz auseinanderzusetzen.
Wie ich bei meiner Tochter feststelle, ist das gewinnen, finden und filtern von Informationen aus der virtuellen Vielfalt ein guter Anfang. Interessengebiete erforschen, suchen, verarbeiten, sammeln und weitergeben und auch mal schauen, wie es die anderen machen. Und auch nicht jede Wissenlücke muss bis in alle Untiefen über Netz mit Wissen aufgefüllt werden.
Für Unternehmer und Anbieter ist das Wissen aus der Studie ein riesiges Potential. Allein, wenn man bedenkt, dass die heute jungen im Rentenalter bestens mit Computer, Netz und Co. klarkommen und sich langfristig vielleicht auch die Zugänge zu Dienstleistungen und Angeboten ändern. Während heute nur ein Bruchteil der über 65jährigen das Internet nutzt, wird das in nicht mal mehr 20 Jahren kaum noch ein Thema sein.
So ist es durchaus möglich höhere Flexibilität und Nähe zu anderen Menschen über virtuelle Netzwerke abzubilden. Schon heute chatten Großeltern mit Ihren Enkeln und in Zukunft werden Email, Blog, Chat und Homepage vielleicht auch selbstverständliche Brücken zu Dienstleistern und Anbietern schaffen, über die man gern geht, um wertvolle (Lebens-)zeit zu sparen.
148 km geschafft
Das ist doch mal ein fortschrittliches Experiment und ganz ohne Kabel nur mit Solarpanelen.
19. September 2008
Recht bekommen:
[...Die beklagte ARGE hatte die Gewährung von Arbeitslosengeld II (Alg II) als Leistung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (nach dem SGB II) versagt, weil der Kläger sich geweigert hatte, eine Kontenübersicht und die Kontoauszüge der letzten drei Monate vorzulegen.
Der Kläger hält das Verlangen der Beklagten für unangemessen und unverhältnismäßig, weil er zuvor bereits über 13 Monate Leistungen nach dem SGB II erhalten und in seinem Fortzahlungsantrag angegeben habe, in den Vermögens- und Einkommensverhältnissen habe sich keine Änderung ergeben. Bestünden keinerlei konkrete Anhaltspunkte dafür, dass zwischenzeitlich Einnahmen erzielt oder Vermögen angesammelt worden sei, so sei die Forderung nach Vorlage von Kontoauszügen unverhältnismäßig.]
16. September 2008
Ich fahr zwar ÖPNV
Das System www.mobil-parken.de macht es möglich und hier gibt es das Original.
1 Million und 400000
Dem Fon-Team Alles Gute
Wir sind sehr stolz Dir heute bekannt geben zu können, dass wir die magische Zahl von 1.000.000 Mitgliedern überschritten haben. Außerdem gibt es über 400.000 registrierte FON Hotspots auf unserem Planeten!
Kindermund
sagt die Tochter ganz ernst.
So ist das gar ein Zauberding, was per Handbetrieb wieder aufgeladen wird - eben ganz unabhängig von Batterie und Steckdose.
13. September 2008
Wie sieht der Fahrer aus?
9. September 2008
Gefunden
Raten Sie mal
Eine Frau erwacht, reibt sich den Schlaf aus den Augen und springt aufgeregt aus dem Bett, denn sie hat ein sehr wichtiges Meeting. Schnell zieht sie ihre kleine Tochter an und hört in den Morgennachrichten, dass alle Kindergärten streiken.
Aus diesem Grund nimmt sie ihre Tochter mit zu dem Termin und bittet die Schreibkraft im Backoffice das Kind kurz zu betreuen. Nach dem Termin bedankt sich die Mutter und verlässt mit ihrer Tochter das Unternehmen. Als die beiden weg sind, wird die Schreibkraft auf das Kind angesprochen und antwortet "Ja, ich habe die Kleine betreut. Das war meine Tochter."
Wie geht das?
Heute abend
8. September 2008
Machen Sie's online?
Daten, Kalender, PDA, elektronische Mailverwaltung, Mitarbeiter - immer mehr wird in Richtung online Verwaltung geschielt und angeboten. Klar, liegen die Daten dann nicht mehr beim Benutzer auf der lokalen Platte. Der Artikel von Futureclick gibt hier einen Ausblick auf die Entwicklung des IT.
[...So heißt es: In Zukunft werden immer mehr Software-Programme und Daten nicht bei Ihnen auf den Festplatten der Rechner Ihres Betriebs beheimatet sein, sondern in der One Machine.
One Machine meint, dass alle Computer der Welt zusammen (PCs, Mobiltelefone, tragbare Rechner, PDAs und Blackberrys) bilden einen riesigen virtuellen Rechner. Die Software der One Machine ist einem wachsenden Gedächtnis vergleichbar, das sich durch die Aktivitäten der Nutzer ständig weiterentwickelt.]
Na dann...
6. September 2008
Was steckt drin?
Gerade gestern sah ich im Straßenbahn-TV eine Studie der Stiftung Warentest zu Babynahrung. Von 15 getesteten Produkten waren lediglich 2 als besser bewertet. Auch hier galt, als ein Manko, dass einige der Testteilnehmer zu wenig Kalorien hatten.
Den Tip für den Verbraucher gab es gleich dazu. Ein Schuss Fruchtsaft hebt den Vitaminanteil und ein Schuss Rapsöl die Kalorien. Achso - um Produktkopien handelte es sich wohl nicht.
Lust am Konsum?
Gerade die (beliebten) Zeitungen des Volkes greifen immer das immer wieder auf, um ihre Leser zu informieren.
Die Zeit ist schnelllebig und jeder von uns möchte (kann) auf jeglichen Komfort im Alltag nicht wirklich verzichten. Wer hat schon Lust z.B. das Paket aus Hamburg persönlich dort abzuolen oder die allseits beliebte EC-Karte wieder einzutauschen gegen die komfortablen Schalteröffnungszeiten? Wer will schon all seinen Sammelleidenschaften per sofort abschwören? Wer bezahlt nicht gern bei Einkaufen mit seinem guten Namen? Und wer will nicht aus der Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen auswählen dürfen?
Der gläserne (End-)kunde ist auch der, der schnell, flexibel und jederzeit Leistungen, Produkte und Service in Anspruch nehmen will.
Was ich viel spannender finde ist, wenn man über erfasste Daten als Person-(engruppe) mit "gesellschaftlichem Ausschluss" bedroht wird. also kurzerhand, wenn Regularien greifen, die ich nicht direkt beeinflussen kann.
So ist es dem DKB-Kunden seit 1.09. 2008 verwährt mit der Kreditkarte bei der Sparkasse am Automaten Geld zu holen. Mal sehen wie lange. Das heißt, dass das Vertriebsargument Nr.1 "an jedem Automaten der Welt kostenfrei Geld holen" eine Schramme bekommen hat, auch, wenn es grundsätzlich immer noch stimmt.
So bin ich was Daten rausgeben angeht kein Kostverächter. Das darf ich auch nicht sein, denn vieles funktioniert heutzutage nur noch in dem ich mindestens meine Stammdaten bekannt gebe. Von Ausweisnummer oder Adressdaten mal ganz zu schweigen. Und selbst, wenn man allem abschwören würde, wird man von Geburt an erfasst, registriert und geführt.
Das ist gerade in so sensiblen Bereichen wie Kindeswohl und -schutz ein großes Thema. So werden die Forderungen nach Regulierung und Erfassung von Personengruppen nach Geschehnissen immer lauter - der Ruf nach Massengentests zum Beispiel. Das dort auch auf Halde erfasst und gesammelt wird um vergleichbares Material zu haben, scheint angemessen.
4. September 2008
Microsoft gegen Google?
- Wettstreit der Giganten? Also lt. Vox wurde der Chrome Browser schon 9 Mio mal runtergeladen.
- Für Microsoft ist der Start des Browsers eher ungünstig, weil der IE 8 bald nicht mehr Beta ist.
- Und ja es gab auch Hinweise zu einer möglichen Gefährdung bezüglich des Nutzers und seiner Daten.
- Achso und in Kenia hat es in einem Dorf über Nacht geschneit. (Echt)
- Und in London gibt es ein Restaurant mit Touchscreen Speisekarten, die nach Auswahl die Bestellung via Bluetooth ermöglicht.
3. September 2008
Gedanken sind frei
Aber kann man das bei den ganzen Gedanken und Worten zu Vorratsdatenspeicherung glauben?
Immer mehr Väter beziehen Elterngeld
Dazu waren von den 103000 Elterngeldanträgen- 2 500 für Mehrlingsgeburten mit insgesamt 5 200 Kindern bewilligt.
Nun wirken wohl einige Reklameschilder nicht gerade förderlich, findet die EU und möchte gern, dass diskriminierende oder entwürdigende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees oder zu Gewalt anstachelnde Werbespots und Botschaften grundsätzlich verboten werden - so bloggt der Väterblog und zeigt auch was verboten gehört. Aber warum?
Hausnummer(n)!
Die Grundsicherung für Kinder würde: [...Schon bei 300 Euro pro Monat würde die Reform laut IAB 18 Milliarden Euro jährliche Mehrkosten bedeuten. Das Armutsrisiko von Haushalten mit Kindern ließe sich auf diese Weise zwar tatsächlich senken, die Kosten seien jedoch „immens“.]
Nun scheinen mir die Überlegungen, ob dann der Anreiz Hartz IV zu beziehen größer wird bzw. der "Reichtum" der bereits Beziehenden immenser, nicht frei von Klischees.
Lehrer 2.0
Der Spiegel weiß es wohl genau und recherchiert 30 bis 70. Die Dunkelziffer ist sicher höher, wie man so schön zu sagen pflegt.
Cool ist, wenn die Kollegen sich dann untereinander finden und sich dann ganz nach den Ideen von Herrn Rumohr zum Networking treffen. [Thomas Rau, bloggender Lehrer...Zu acht saßen wir um den runden Tisch im Wohnzimmer und diskutierten bis zwei Uhr morgens über Schule, Technik und das Internet....]
Und Lehrer Thomas Rau hat auch einen Wunsch: "Lehrer sollten viel mehr zusammenarbeiten. Das Internet ist dafür eine tolle Möglichkeit", sagt Rau." Das ist doch mal eine gute Idee und könnte dann vielleicht wie folgt aussehen:
Schüler2.0 + Lehrer2.0 = Schul(e)system3.0)
So der Blog von Herrn Rau noch dazu - bitte hier entlang!



